Der österreichische Baukonzern Porr rückt seine Spezialkompetenzen deutlicher in den Vordergrund. Die Neuausrichtung des Leistungsportfolios deutet auf eine strategische Abkehr vom klassischen Generalunternehmertum hin – zugunsten von Nischenmärkten mit anspruchsvollen, komplexen Projekten. Hintergrund ist der wachsende Margendruck im Standardbau, der Generalisten unter Druck setzt. Mit dieser Fokussierung zielt Porr auf Aufträge ab, bei denen Spezialwissen und Erfahrung höher vergütet werden als im standardisierten Segment.