Die Haslinger Stahlbau GmbH hat von der ÖBB-Infrastruktur AG mit Sitz in Wien den Zuschlag für das Projekt „NAA250 – Baulos 2.5 – Hochbau ESTW Hörsching, Hst Flughafen Hörsching, Hst Leonding, Hst Oftering" erhalten. Der Auftragswert beläuft sich auf 15.885.102 Euro. Die Vergabe betrifft die Region AT312 – Wien.

Was umfasst das Baulos 2.5?

Laut Bekanntmachung bezieht sich der Auftrag auf Hochbauarbeiten an mehreren Standorten entlang der Strecke: am Elektronischen Stellwerk (ESTW) Hörsching sowie an den Haltestellen Flughafen Hörsching, Leonding und Oftering. Welche konkreten Bauleistungen dabei im Detail zum Baulos gehören, nennt die Bekanntmachung nicht näher – der CPV-Code 45234100 ordnet den Auftrag dem Bereich der Bauarbeiten an Eisenbahnstrecken zu.

  • ESTW Hörsching
  • Haltestelle Flughafen Hörsching
  • Haltestelle Leonding
  • Haltestelle Oftering

Wie lief das Vergabeverfahren ab?

Die ÖBB-Infrastruktur AG hat den Auftrag im offenen Verfahren (open) ausgeschrieben. Die zugehörige Bekanntmachung wurde am 03.11.2026 veröffentlicht. Weitere Angaben zur Zahl der eingereichten Angebote liegen laut Quelle nicht vor.

Einordnung: Bahninfrastruktur als Auftragsfeld für Stahlbauer

Vergaben dieser Art zeigen, wie stark Hochbauleistungen entlang von Bahnstrecken mit dem laufenden Infrastrukturausbau der ÖBB verzahnt sind. Für Unternehmen aus dem Stahl- und Metallbau sind solche Lose ein relevantes Marktsegment – angrenzend an Themen wie Baustahl und Bewehrungsstahl DIN 488, die bei Hochbauprojekten dieser Größenordnung regelmäßig zum Einsatz kommen. Fragen der Materialwahl und Dauerhaftigkeit, etwa im Hinblick auf Dauerhaftigkeit von Stahlkonstruktionen im Bahnumfeld, spielen bei solchen Projekten eine zunehmende Rolle, auch wenn die Bekanntmachung selbst keine technischen Details zu Materialspezifikationen nennt.

Im weiteren Marktumfeld lassen sich öffentliche Vergaben im Infrastrukturbau auch mit anderen aktuellen Ausschreibungen vergleichen, etwa der Vergabe eines Rahmenvertrags für Betonarbeiten im Straßenbau durch die Stadt Wien. Beide Fälle verdeutlichen, dass öffentliche Auftraggeber in Österreich derzeit zahlreiche Baulose für Verkehrsinfrastruktur in den Markt geben.

Themen rund um nachhaltiges und kreislauforientiertes Bauen gewinnen auch im Infrastrukturbereich an Bedeutung, etwa im Kontext von Zirkulärem Bauen – ein Aspekt, der bei künftigen Ausschreibungen von Bahnbauprojekten an Gewicht zunehmen dürfte, auch wenn die vorliegende Bekanntmachung hierzu keine Angaben macht.

Quellenhinweis

Die Angaben zu Auftraggeber, Zuschlagsempfänger, Auftragswert und Verfahrensart stammen aus der Bekanntmachung auf TED, der Plattform für europäische Ausschreibungen.