Der Baustoffkonzern Holcim befindet sich offenbar in finaler Phase der kartellrechtlichen Prüfung durch die EU-Kommission zur Übernahme des Porenbetonspezialisten Xella. Die Genehmigung könnte zeitnah erfolgen, wie Marktbeobachter berichten.

Die Transaktion hätte erhebliche Konsequenzen für den europäischen Baustoffmarkt: Sie würde die Marktkonzentration im Segment Mauerwerk und Dämmstoffe deutlich erhöhen und könnte Verschiebungen bei Wettbewerbsdynamik, Preisgestaltung und verfügbaren Produktpaletten mit sich bringen.

Für Planer, Architekten und Baustoffhändler im deutschsprachigen Raum ist die Nachricht relevant, da sowohl Holcim als auch Xella mit ihren Produkten – von Porenbeton über Mauerwerk bis zu Dämmlösungen – etablierte Größen in der Spezifikation von Hochbauten sind. Eine kartellbehördliche Freigabe würde die künftige Verfügbarkeit, Preiskonditionen und Produktentwicklungen in diesem Marktsegment prägen.